Test: Unangebrachtes Verhalten (bsp. Fehlzeiten neg)
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Auch hier hast du bestimmt schnell gemerkt, dass die Führungskraft noch einige Punkte hätte, die sie verbessern könnte.
Wie immer hätte auch hier zuallererst der Fokus auf den Bedürfnissen der Mitarbeiterin liegen sollen, bevor es in den Lösungsraum geht:
- Wie fühlt sich die Mitarbeiterin wohl gerade?
- Wie schwer muss ihr dieses Gespräch fallen?
- Welche Ängste und Sorgen umtreiben sie vermutlich?
Hier fehlte es deutlich an Sensibilität. Außerdem rückte der Fokus viel zu schnell auf die Bedürfnisse des Unternehmens.
Was hätte die Führungskraft konkret tun können?
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Beginn:
„Danke, dass Sie mir das anvertrauen, dazu gehört natürlich viel Mut. Ich kann Ihnen versichern, dass ich unser Gespräch absolut vertraulich behandle und Sie jederzeit darüber informiere, falls es nötig ist, jemanden mit einzubeziehen.“ -
Empathie:
„Diese Situation muss unglaublich hart für Sie und Ihre Liebsten sein. Brauchen Sie jetzt akut etwas? Ein Wasser oder einen Moment zum Durchatmen, oder ist es okay, wenn wir hier und jetzt darüber reden?“ -
Analyse:
„Ich kann natürlich nur erahnen, was da gerade alles auf Sie zukommt, aber die größte Priorität soll Ihre Genesung haben! Sollen wir mal ganz in Ruhe zusammen überlegen, wie wir Sie unternehmensseitig entlasten oder unterstützen können, damit das gelingen kann?“ -
Transfer:
„Okay, ich bin froh, dass wir mit dem Ansatz, zu 75 % im Homeoffice zu arbeiten, schon mal einen ersten Schritt gehen konnten. Wollen wir uns am Freitag nochmal zusammensetzen und in die Tiefe überlegen, welche Aufgaben aktuell in Ihrer Verantwortung liegen, wo wir ggf. umplanen können und wo Kolleg*innen Sie unterstützen können? Auch können wir uns dann Gedanken machen, wie wir am besten vorgehen, falls Sie eine Zeit lang gar nicht arbeiten können oder plötzlich ausfallen.Mir ist es wichtig, dass wir hier saubere Lösungen haben, damit Sie sich nicht noch zusätzlich Gedanken machen müssen, was auf der Arbeit los ist. Darüber hinaus hätte ich gesagt, dass wir uns in vier Wochen nochmals zusammensetzen und uns dann einen mittelfristigen Plan für die nächsten 3–6 Monate überlegen, damit einerseits der volle Fokus auf Ihrer Genesung steht und andererseits die Aufgaben im Unternehmen erfüllt werden können. Ich würde mich dazu auch nochmal mit der GL zusammensetzen und mich informieren, welche Möglichkeiten wir da generell haben.“
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Schluss:
Rückversicherung, ob Gespräch so beendet werden kann oder das Gegenüber noch etwas braucht:
„Gibt es akut etwas, womit ich Sie unterstützen kann? Wir haben einen psychologischen Dienst, den Sie natürlich in Anspruch nehmen können. Ansonsten scheuen Sie bitte nicht, mich anzurufen, wenn die aktuellen Bedingungen gerade für Sie nicht möglich sind, dann schauen wir, was wir tun können!“
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