Früher war alles besser?
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Und…ist dir die richtige Sortierung leicht gefallen und kannst du deine Sortierung gut begründen?
Wir haben dir nochmal rausgeschrieben, wie sich die korrekte Sortierung begründen lässt.Nr. 1: „Es ist absolut nachvollziehbar, dass Sie den Eindruck haben, dass sich etwas verändert hat – und das hat es tatsächlich. Heute stehen viele Menschen unter einem enormen Druck: Wirtschaftliche Unsicherheiten, Krisen wie Klimawandel oder Krieg, und die ständige Angst, den eigenen Job zu verlieren, schaffen eine Atmosphäre von Vorsicht statt Mut. Kreativität braucht aber genau das Gegenteil: innere Sicherheit, Spielraum und psychologische Sicherheit. Wenn Teams ständig das Gefühl haben, Fehler vermeiden zu müssen oder sich permanent absichern zu müssen, kann kaum Raum für echte kreative Energie entstehen. Vielleicht ist es also weniger ein Mangel an Können, sondern ein Mangel an sicherem Rahmen. Kennen Sie das Konzept der Psychologischen Sicherheit?“
Diese Antwort…
- benennt externe Faktoren (Krise, Unsicherheit, Druck),
- zeigt Verständnis für die Wahrnehmung der Führungskraft,
- erklärt neuropsychologisch, warum unter Stress weniger Kreativität entsteht (Stress aktiviert den präfrontalen Kortex weniger, limbisches System dominiert, kreative Netzwerke werden blockiert),
- öffnet subtil die Tür zur Frage: Was können wir tun, um wieder mehr kreativen Raum zu ermöglichen?
Nr. 2: „Ich höre da viel Erfahrung und Leidenschaft für starke, kreative Teams heraus, das ist beeindruckend. Es klingt aber auch, als ob Sie sich gerade von der aktuellen Arbeitsweise Ihrer Teams entfremdet fühlen. Vielleicht hat sich das Mindset verändert: Heute stehen oft Abstimmung, Inklusion und Fehlervermeidung stärker im Fokus als früher. Wollen wir gemeinsam hinschauen, wie Sie die heutige Teamkultur mit Ihrer Erfahrung für kreative Bissigkeit wieder neu verbinden können?“
Diese Antwort…
- erkennt die jahrzehntelange Erfahrung der Führungskraft an,
- wertet nicht ab, sondern zeigt Verständnis für ihren Frust,
- bietet eine Brücke zur heutigen Arbeitswelt (z. B. durch Hinweise auf neue Arbeitsweisen),
- lädt zum Dialog statt zur Konfrontation ein.
Nr. 3: „Dann müssen Sie Ihre Teams wohl einfach mal wieder richtig fordern. Kreativität kommt nicht von allein, da braucht es eben klare Ansagen und Deadlines. Vielleicht sind Sie auch einfach zu nachsichtig geworden? Das Team brauch einen klaren Erwartungshorizont, starke Führung und eine gemeinsame Vision“
Diese Antwort…
- ist konfrontativ, belehrend und defizitorientiert.
- schiebt dem Gegenüber die Schuld zu, ohne Verständnis für die komplexe Lage zu zeigen, und verkennt die systemischen Ursachen.
Nr. 4: „Vielleicht liegt das Problem ja nicht am Team, sondern daran, dass Sie selbst in 30 Jahren nie gelernt haben, mit Veränderungen umzugehen. Wer heute noch so denkt wie in den 90ern, darf sich nicht wundern, wenn nichts mehr funktioniert.“
Diese Antwort…
- verletzt die Person auf persönlicher Ebene, unterstellt Inkompetenz und Stillstand – statt Verhalten oder Wahrnehmung zu hinterfragen, wird der Mensch direkt abgewertet.
- ist ein Beispiel für kommunikative Eskalation, die jede Dialogbereitschaft zerstört.
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